Wer wir sind und warum Farbkorrektur mehr ist als Technik
Seit 2014 verbinden wir angehende Coloristen mit dem Wissen, das sie brauchen, um visuelle Geschichten durch präzise Farbgestaltung zu erzählen. Unsere Kurse entstehen aus jahrelanger praktischer Arbeit und der Überzeugung, dass Color Grading sowohl Handwerk als auch künstlerisches Verständnis erfordert.
Wie alles begann
Als Colorist in der Film- und Werbebranche wurde mir schnell klar, dass viele technische Ressourcen existieren, aber echtes Verständnis für Farbtheorie, Stimmung und Bildsprache oft fehlte. Die Werkzeuge waren vorhanden, doch die Verbindung zwischen technischer Präzision und kreativer Vision blieb unklar.
Calexiq entstand aus dieser Lücke heraus. Wir wollten keine weiteren Software-Tutorials erstellen, sondern einen strukturierten Lernpfad entwickeln, der zeigt, wie Farbe narrative Funktionen erfüllt und wie man mit Scopes, Kurven und LUTs gezielt arbeitet. Unsere Kurse basieren auf realen Projekten und den Herausforderungen, denen Coloristen täglich begegnen.
Heute lernen Menschen aus über 40 Ländern auf unserer Plattform. Manche beginnen ohne Vorkenntnisse, andere bringen bereits Erfahrung mit und suchen nach spezifischen Techniken. Was alle verbindet: der Wunsch, Bilder nicht nur zu korrigieren, sondern bewusst zu gestalten.
Grundsätze unserer Arbeit
Präzision vor Effekthascherei
Wir konzentrieren uns auf fundiertes technisches Verständnis. Jede Farbentscheidung sollte nachvollziehbar sein und einem visuellen Ziel dienen. Trends kommen und gehen, aber die Prinzipien von Kontrast, Sättigung und Tonwertverteilung bleiben bestehen.
Sequenzieller Wissensaufbau
Unsere Kursstruktur folgt einem klaren Aufbau: von den Grundlagen der Farbwissenschaft über technische Workflows bis hin zu komplexen Gestaltungsentscheidungen. Jedes Modul bereitet auf das nächste vor, ohne unnötige Wiederholungen oder Sprünge in der Komplexität.
Realistische Erwartungen
Color Grading erfordert Zeit und Übung. Wir versprechen keine sofortigen Transformationen, sondern bieten strukturiertes Training mit praktischen Übungen. Die Qualität Ihrer Arbeit entwickelt sich durch Anwendung, Feedback und das Studium von Referenzen.
Entwicklung unserer Plattform
Von einem einzelnen Grundlagenkurs bis zu einem umfassenden Curriculum für verschiedene Produktionsbereiche. Jeder Schritt wurde durch direktes Feedback unserer Lernenden und die Anforderungen der Industrie geprägt.
Gründung und erster Kurs
Start mit einem fokussierten Programm zu DaVinci Resolve und grundlegenden Farbkorrekturkonzepten. Zunächst als Ressource für Kollegen gedacht, entwickelte sich schnell eine internationale Community.
Erweiterung der Themenbereiche
Aufbau spezialisierter Module für Spielfilm, Dokumentation und Werbung. Einführung von Fallstudien basierend auf tatsächlichen Projekten, die zeigen, wie technische Entscheidungen narrative Ziele unterstützen.
Interaktive Lernformate
Integration von Übungsmaterial mit RAW-Footage aus echten Produktionen. Lernende können nun direkt an professionellen Clips arbeiten und ihre Ergebnisse mit Referenzlösungen vergleichen.
Fortgeschrittene Workflows
Entwicklung von Kursen zu HDR-Grading, ACES-Farbmanagement und hybriden Workflows zwischen verschiedenen Softwareplattformen. Fokus auf die technischen Anforderungen moderner Produktionspipelines.
Kontinuierliche Anpassung
Regelmäßige Aktualisierung der Inhalte basierend auf neuen Technologien und Industriestandards. Unsere Lernenden arbeiten mit den gleichen Tools und Methoden, die in professionellen Studios zum Einsatz kommen.
Wer hinter den Kursen steht
Dr. Ingeborg Schellenberger
Leitende Coloristin und Kursentwicklerin
Mit über 15 Jahren Erfahrung in Post-Production-Studios habe ich an Spielfilmen, Serien und Werbekampagnen gearbeitet. Mein Hintergrund in visueller Wahrnehmung und Filmwissenschaft verbindet technisches Wissen mit einem analytischen Blick auf Bildkomposition und narrative Funktion.
Bei Calexiq entwickle ich Kursinhalte, die auf realen Projektanforderungen basieren. Ich glaube daran, dass effektives Lernen durch strukturierte Progression und praktische Anwendung entsteht. Jeder Kurs wird durch Feedback der Lernenden überprüft und bei Bedarf angepasst, um Klarheit und Relevanz sicherzustellen.
Color Grading ist für mich kein mystischer Prozess, sondern eine Kombination aus technischem Verständnis, visueller Analyse und konsequenter Übung. Diese Perspektive versuche ich in jedem Modul zu vermitteln.